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Match-Play

Das Match-Play war bis zum Jahr 1759 vor Einführung des Zählspiels die einzige Spielform im Golf. Es bietet komplett andere Voraussetzungen als jedes andere Golfspiel, da hier eine Partie oder ein einzelner Spieler nicht gegen den Platz, sondern gegen einen entsprechenden Gegner spielen muss.

Grundregeln beim Match-Play

Beim Match-Play wird Loch um Loch gespielt. Es reicht aus, an jedem einzelnen Loch ein besseres Schlagergebnis zu haben als der Gegner um das Loch zu gewinnen, bzw. einen Punkt zu erhalten. Wenn beide Spieler oder Partien das gleiche Ergebnis auf einem Loch erspielen, so ist das Loch “geteilt” und beide Wettbewerber erhalten einen halben Punkt. Gewinner ist derjenige oder diejenigen, die die meisten Löcher auf der vorab festgelegten Runde gewinnen. Herrscht nach allen gespielten Löchern Gleichstand, so muss ein Stechen erfolgen. Sieger des Matches ist die Partie, die das erste Loch gewinnt. Sollte ein Spieler vor Beendigung der Runde bereits uneinholbar führen, so ist das Match-Play beendet. Hat ein Spieler zum Beispiel 4 Punkte Vorsprung, es sind aber nur noch 3 Löcher zu spielen, so lautet das Ergebnis am Ende „4 und 3“ oder „4 auf 3“. D.h. 4 Schläge auf, und noch 3 Löcher zu spielen.

Bei einem Match-Play im Nettomodus erhält der Spieler mit dem schlechteren Handicap zusätzlich Vorgabeschläge dazu. Damit darf ein Handicap 36 Spieler der gegen einen Handicap 0 Spieler antritt 2 Schläge mehr an einem Loch benötigen, um dieses zu teilen. Der Handicap 0 Spieler muss sogar 3 Schläge besser sein an einem Loch, um dieses zu gewinnen. Bei einer ungeraden Anzahl an Vorgabeschlägen, werden diese in der Reihenfolge vom schwierigsten zum einfachsten Loch verteilt. Speziell nur beim Match-Play kann man seinem Gegner ein Loch oder einen Schlag schenken. Ein geschenktes Loch gilt als gewonnen, ein geschenkter Schlag als eingelocht.